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Das folgende Bild beschreibt den Zusammenhang zwischen Qualitätskosten und dem Grad der Erfüllung behördlicher Anforderungen (Compliance).

Qualitätskosten lassen sich nur zu einem geringen Teil in Budgets abbilden, da viele versteckte Kosten durch Über- oder Unterregulierung entstehen.
Im Bereich der optimalen Qualitätsregulierung (Optimal Compliance) sind die
Qualitätskosten und die Erfüllung der behördlichen Vorgaben ausgewogen.
Im Fall der Unterregulierung sind die Qualitätskosten scheinbar niedrig,
steigen aber im Falle von behördlichen Beanstandungen oder Kundenreklamationen
signifikant an. Die Folgen können Vertrauensverlust und damit verzögerte Geschäftsabläufe oder der Abbruch von
Geschäftsbeziehungen sein.
- Bewusste Entscheidung des Managements
ein "schlankes" QM System zu etablieren
- Fehlendes Vorbild oder fehlende Unterstützung durch das Management
- Fehlende oder unzureichende Kommunikation
- Fehlendes Qualitätsbewusstsein oder -verständnis der Mitarbeiter
- Ungünstige Personalplanung (z.B. zu hohe Belastung der Mitarbeiter durch das "Tagesgeschäft")
- Schwache Qualitätssicherung (z.B. Ressourcen, Einfluss, fehlende Unterstützung durch das Management)
Im Fall der Überregulierung kann es zum einen zu Produktivitätsverlusten
kommen, indem die Aufwände für den Erhalt des Qualitätssystems auf sehr hohem Niveau
betrieben werden und einen großen Teil der Ressourcen beanspruchen.
Zum anderen, können die zu hoch angesetzten Anforderungen nicht oder nur unvollständig von den Mitarbeitern umgesetzt werden und führen damit zur Demotivation der Mitarbeiter und faktisch zu den gleichen Folgen wie eine Unterregulierung.
- Forderungen aus Behördenaudits oder Kundenaudits
- Empfehlungen von Beratern
- Ein hohes Sicherheitsbedürfnis
- Über Jahre gewachsene Systeme
- Einbindung in Corporate Quality Assurance
- Erfüllung mehrerer paralleler QM Systeme (z.B. ISO, GxP)
- Falsche Interpretation der behördlichen Forderungen
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